Polizei kehrte betrunkenen Dachs von Straße (Aktuelles)
Ein betrunkener Dachs? Wie geht denn sowas? Ganz einfach: im Harz hat ein Dachs überreife Kirschen vernascht. Diese sind in seinem Magen zu Alkohol gegoren und den Dachs hat es betrunken gemacht. Doch er hat es nicht mehr bis "nach Hause" geschafft und legte sich auf die Straße, um seinen Rausch auszuschlafen.
Ein Autofahrer meldete der Polizei, es läge ein toter Dachs auf der Straße, zwischen den niedersächsischen Ortschaften Hahndorf und Groß Döhren. Als die Beamten eintrafen, saß das Tier mit seiner fortgeschrittenen Fröhlichkeit auf der Straße. Es ließ sich nicht vertreiben, somit mussten die Polizisten das Tier mit einem Besen beiseite schieben. Er schlief seinen Rausch anschließend in der Wiese aus und hatte nun mit kirschkernhaltigem Durchfall zukämpfen.
Geschrieben von Jumpstermaus am Donnerstag, 09. Juli 2009
Bei Europas größtem Billigflieger Ryanair plant man, nach Zusatzgebühr für's stille Örtchen und Aufpreis für Übergewichtige, die Preise durch "Stehplätze" weiter zu drücken. Neben den herkömmlichen Sitzen sollen Barhocker-ähnliche Stühle in die Maschinen eingebaut werden. Chinesischen Angaben zufolge könnten so bis zu 50% mehr Passagiere mitfliegen und die Kosten um 20% gesenkt werden.
Einem Unternehmessprecher zufolge sei man bereits mit dem Flugzeugbauer Boeing im Gespräch, ob der Plan umsetzbar sei. Die irischen Luftfahrtaufsicht muss die Genehmigung erteilen.
Und welcher Sparvorschlag kommt als nächstes?
Schwimmen in Flüssen und Kanälen endet tödlich (Aktuelles)
Wie es dieses Wochenende wieder geschah, sind 2 Menschen ertrunken. Die Polizei warnt ständig, NICHT im Rhein baden zugehen. Der Sog und der Wellenschlag der Schiffsschrauben werden immer noch unterschätzt. Die Eltern sollen ihre Kinder nicht zu nahe am Wasser spielen, beziehungsweise nicht unbeaufsichtigt lassen. Die Badefans sollen sich auch in den Kanälen sehr vorsichtig verhalten, denn die Berufsschifffahrt fährt immer hindurch.
Am Rheingebiet herrschte am Wochenende Freibadstimmung, es waren bis zu tausende von Wasserratten zufinden. Die Polizei musste allerdings bis zu 200 verantwortungslose Schwimmer aus dem Wasser ziehen. Diese brachten sich und andere in Gefahr. Am Samstagabend ist ein Oberhausener ertrunken. Der 39-jährige ist ins Wasser gesprungen, um eine Frau und ihr Kind zuretten. In Duisburg-Marxloh ist noch ein 35-jähriger von einer Strömung erfasst worden und ertrank ebenfalls. Heute wurde ein junger Mann vor dem ertrinken bewahrt. Er ist nach einem Musik-Festival in Essen in den Frühlinger See schwimmen gegangen. Der 20-jährige erlitt allerdings einen Schock und drohte unterzugehen. Eine Polizeikommissarin sprang ins Wasser und hielt ihn zusammen mit einem Kollegen über Wasser. Alle 3 wurden dann vom Rettungsboot aus dem Wasser gefischt. Für ihn besteht keine Lebensgefahr.
Geschrieben von Jumpstermaus am Montag, 06. Juli 2009
Dieses Wochenende sahen Autos wie nach einer Rallye aus. Warum? Weil sich die Krater der Straßen mit braunem Matsch gefüllt haben. An diesem Wochenende sind Wasserrohre geplatzt, Industrien musste ihre Produktionen stoppen und die Krankenhausfahrstühle sind auf Notstopp gesprungen. Das geschah in einer Zehntelsekunde und hat die Hamburgische Versorgung stark gefährdet. Ein Kurzschluss im Kernkraftwerk Krümmel war die Ursache. Es liegt rund 34 Kilometer vom Hamburger Rathaus entfernt. Alles ereignete sich am Sonnabend ab 18 Uhr bis zum Sonntag Mittag. In Langenhorn und in der Kieler Straße platzten bis zu 12 Wasserrohre. Der Leiter von Hamburg Wasser sagte: „in der Nacht mehr oder weniger im Stundentakt“. Im Norden und Westen von Hamburg waren zeitweilig tausende Haushalte ohne Wasser.
Der Reaktor hatte eine 2 jährige Pause einlegen müssen und ist vor 2 Wochen wieder hochgefahren wurden. In diesen Wochen waren schon 3 Pannen verzeichnet wurden, trotz etlichen technischen Überprüfungen. Die Anlage musste durch die Schnellabschaltung Strom aus den Fremdnetzen beziehen. Die Ursache soll schon wieder ein Transformat gewesen sein, wie es vor 2 Jahren auch der Fall war. In den ganzen vorhergehenden Jahren sind etwa 300 meldepflichtige Störfälle vorgefallen, seit seines Startes 1983. Kritiker behaupten, es seien bei dem Bau 1974 nicht alle Vorgaben eingehalten wurden. Die Zehntelsekunde hatte ausgereicht um den Kraftwerksbetreiber Vattenfall zu einem Image-GAU zuführen. Es wurde nun eine neue politische Debatte um die Sicherheit der deutschen Kernkraftwerke entfacht. Störfall Krümmel.
Geschrieben von Jumpstermaus am Montag, 06. Juli 2009
Weitere Schulschließung wegen Schweinegrippe (Aktuelles)
Ein Gymnasium in Berlin wird nun die ganze Woche geschlossen bleiben. Es sind 8 Schüler an dem Virus erkrankt und um eine weitere Ausbreitung zuvermeiden bleibt sie geschlossen.
Das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium hatte erst 4 Krankheitsfälle gemeldet, später wurden es 8. Die erkrankten Schüler weisen, laut der Behörde nur "leichte Symptome" auf, wodurch sie derzeit zuhause mit Tamiflu behandelt werden. Die vielen anderen Schüler und Lehrer haben gleich Proben abgegeben, die noch im Labor sind. Am Donnerstag wurden die ersten Fälle bekannt gegeben. Es handelte sich um eine 17 jährige und 3 Austauschschüler aus den USA. Deren Rückreise war dieses Wochenende geplant, doch nun müssen sich die texanischen Schüler hier auskurieren.
In einer Universitätsklinik in Dresden, sind 5 Labormitarbeiter erkrankt. Man vermutet, das eine Laborantin den Infekt einschleppte. Weltweit hat die Weltgesundheitsorganisation schon 90.000 Fälle verzeichnet, darunter sind mehr als 380 Todesfälle in 120 verschiedenen Ländern. Das Robert-Koch-Institut hat in Deutschland rund 400 Fälle registriert, wobei die Infektionen mild verliefen. Im Juni sind etwa 30 Kinder einer japanischen Schule in Düsseldorf erkrankt. (wie Blitz Radio berichtete) Unter den Symptome zählen Fieber, Husten, Probleme beim Atmen und manchmal sogar noch Hals-, Kopf- und Gliederschmerzen. Ein Auftreten von Übelkeit und Durchfall sind meist stärker ausgeprägt.
Wissenwertes: Der Erreger. Mit der Bezeichnung H1N1 ist der Influenza-A-Virus gemeint, der sich von Mensch zu Mensch überträgt. Ein Händeschütteln, Niesen oder Husten reichen schon aus. Die Ausbreitung unter Schweinen ist aber besonders hoch, da sich die Viren (und auch andere) sehr schnell vermehren können und sogar vermischen. Der Verzehr von Schweinefleisch kann ohne bedenken fortgeführt werden. Das Schweine-Influenza-Virus stirbt bei einer Temperatur von 70° Celsius. Im Jahre 1918 bis 1920 war der H1N1-Virus auch der Auslöser der Spanischen Grippe. Damals kamen weltweit mindestens 25 Millionen Menschen ums Leben.
Geschrieben von Jumpstermaus am Montag, 06. Juli 2009
Hamburg: Schwere Ausschreitungen nach Straßenfest (Aktuelles)
Letzte Nacht wurde das Straßenfest im Hamburger Schanzenviertel von schweren Krawallen überschattet. Mehrere Stunden lieferten sich bis zu 1000 Linksautonome heftige Auseinandersetzungen mit der Polizei. 67 Randalierer wurden festgenommen und 18 kamen in Gewahrsam.
Um 21:45 Uhr eskalierte das zunächst friedliche Straßenfest. Die Polizei wurde mit Flaschen, Feuerwerkskörpern und Molotow-Cocktails angegriffen. Diese ging nach eigenen Angaben mit Wasserwerfern und Schlagstöcken vor. Insgesamt wurden 27 Beamte verletzt, drei mußten ins Krankenhaus mit Schnittverletzungen und Knochenbrüchen.
Insgesamt waren knapp 1800 Polizeibeamte im Einsatz.
Geschrieben von Webmaster am Sonntag, 05. Juli 2009